Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Verkauf und Versand über Recon Company GmbH
Versandkostenfrei innerhalb Deutschlands ab 99 €

Alarmgeräte bei OBRAMO: Taschenalarm und Schrillalarm für Alltag und Dienst

Seit über 20 Jahren rüsten wir Dienststellen und Privatkunden aus – vom Taschenalarm am Schlüsselbund bis zum lauten Schrillalarm, der Aufmerksamkeit erzeugt, bevor eine Situation eskaliert.

Ein Taschenalarm ist das unkomplizierteste Abwehrmittel, das es gibt: kein Waffenrecht, keine Übung, kein Zögern. Nach über 20 Jahren im Fachhandel wissen wir aber auch, dass zwischen den Geräten Welten liegen – bei Lautstärke, Auslösemechanik und Verarbeitung. Ein Schrillalarm, der im entscheidenden Moment leise piept oder dessen Zugstift klemmt, ist wertlos. Wir führen deshalb nur Alarmgeräte, die wir auch einer Kollegin für den Nachtdienst in die Hand drücken würden.

Wie laut ein Alarmgerät sein muss, damit es wirkt

Die Lautstärke entscheidet über die Wirkung. Gängige Geräte liegen zwischen rund 100 und 130 Dezibel, gemessen direkt am Gehäuse. Das ist auf kurze Distanz unangenehm bis schmerzhaft und stört den Angreifer in seiner Konzentration. Wichtiger ist der zweite Effekt: Der Ton zieht Blicke an. Ein Taschenalarm verschafft dir keine körperliche Überlegenheit, er beendet die Anonymität der Situation. Genau darauf zielt das Prinzip ab.

Achte auf die Tonhöhe, nicht nur auf die Dezibelangabe. Schrille, hohe Frequenzen setzen sich in Straßenlärm deutlich besser durch als tiefe Töne und lassen sich schwerer ignorieren.

Bauarten: Zugreißleine, Druckknopf, Blitzlicht

  • Zugreißleine (Pin): Der Stift wird herausgerissen, der Alarm läuft, bis du ihn wieder einsetzt. Vorteil im Handgemenge: Reißt dir jemand das Gerät aus der Hand, heult es trotzdem weiter.
  • Druckknopf: Auslösung per Daumendruck, meist mit Wiederholfunktion. Praktisch für den Alltag, verlangt aber, dass du das Gerät festhältst.
  • Modelle mit integriertem Blitzlicht: Zusätzliches Blinken, damit dich Passanten oder Kollegen im Dunkeln auch finden. Sinnvoll auf Parkplätzen, in Tiefgaragen und auf schlecht ausgeleuchteten Wegen.
  • Schlüsselanhänger mit Schrillalarm: Die verbreitetste Bauform, in der Suche meist als Schrillalarm Schlüsselanhänger gesucht. Sie hat den entscheidenden Vorteil, dass sie immer dort hängt, wo du ohnehin hingreifst. Ein Schrillalarm in der Innentasche des Rucksacks nützt niemandem.

Rechtlich unkompliziert – und genau das ist der Punkt

Akustische Alarmgeräte sind keine Waffen im Sinne des Waffengesetzes. Du brauchst keine Erlaubnis, kein Prüfzeichen, und das Führungsverbot für Reizstoffsprühgeräte oder Schlagmittel nach §42a WaffG greift hier nicht. Ein Taschenalarm darf in Bus und Bahn, auf Veranstaltungen und in Behördengebäuden mitgeführt werden, wo Pfefferspray längst tabu ist. Für viele Nutzer ist das der eigentliche Grund zum Kauf: Es gibt keine Situation, in der du das Gerät zu Hause lassen musst.

Auch die Anwendung ist rechtlich sauber. Du verletzt niemanden, du machst Lärm. Fehlauslösungen bleiben peinlich, nicht strafbar.

Wo ein Taschenalarm nicht hilft

Wir verkaufen dir hier keine Allzweckwaffe. Ein Schrillalarm wirkt über Dritte – wenn niemand in Hörweite ist, verpufft er. Auf einem einsamen Feldweg, im lauten Clubumfeld oder an einer stark befahrenen Straße ist die Wirkung begrenzt. Er ersetzt auch keine körperliche Abwehr, wenn ein Angreifer bereits Hand angelegt hat. Und er ist keine Personennotsignalanlage: Wer im Alleinarbeitsschutz eine Meldekette zur Leitstelle braucht, kommt mit einem persönlichen Alarm am Schlüsselbund nicht aus.

Für alles, was darüber hinausgeht, brauchst du Abstand oder Wirkung im Nahbereich. Dafür führen wir Pfefferspray, Kubotan und Tactical Pen. Sinnvoll ist die Kombination: Der Alarm ist die erste Stufe, alles andere folgt nur, wenn es folgen muss.

Woran du einen guten Schrillalarm erkennst

Wer den besten Schrillalarm sucht, schaut meist zuerst auf die Dezibelzahl. Wir schauen zuerst auf drei andere Dinge. Erstens die Mechanik: Der Zugstift muss mit klammen Fingern und mit Handschuhen zu ziehen sein, nicht nur bei Zimmertemperatur. Zweitens die Stromversorgung – Knopfzellen altern, deshalb gehört das Gerät zweimal im Jahr kurz getestet und die Zelle bei Nachlassen getauscht. Drittens das Gehäuse: Kunststoff, der beim ersten Sturz auf Beton aufplatzt, ist im Dienstalltag keine Option.

Und ein Detail, das viele übersehen: Der Alarm muss sich auch wieder abschalten lassen, ohne dass du ihn im Auto entsorgen willst. Modelle, die nur durch Batterieentnahme verstummen, sind für den täglichen Gebrauch die schlechtere Wahl.

Alarmgeräte im Dienst und in der Prävention

In Justizvollzug, Sozialdiensten, Streifentätigkeit und im Objektschutz begegnet uns der Personenalarm als kleiner Baustein einer größeren Ausstattung. Wir statten Dienststellen komplett aus und wissen deshalb, wo solche Geräte im Beschaffungsplan sinnvoll sind: als Ergänzung für Mitarbeiter im Außendienst, für Auszubildende, für Kolleginnen und Kollegen ohne Führungsberechtigung von Einsatzmitteln. Auch in der Präventionsarbeit ist ein Taschenalarm das Mittel, das man Menschen guten Gewissens empfehlen kann – niedrigschwellig, ohne Ausbildungsbedarf, ohne rechtliches Risiko.

Wenn du Alarmgeräte in Stückzahlen für ein Team oder eine Dienststelle beschaffen willst, ruf uns an. Größere Mengen kalkulieren wir individuell. Wer ergänzend nach Ausstattung für den privaten Bereich sucht, findet sie unter Schutz für Frauen.

Kauf und Beratung bei OBRAMO

  • 10 % Behördenrabatt für Angehörige von Polizei, Justiz, Zoll und Sicherheitsdiensten.
  • Mitglieder der GdP erhalten über unsere Kooperation 15 % Rabatt.
  • Wir lagern in Salzgitter selbst ein – bestellte Ware geht in der Regel sofort raus.
  • Telefonische Fachberatung durch Leute, die die Geräte selbst in der Hand hatten.
  • Komplettausstattung ganzer Dienststellen und Großbestellungen wickeln wir seit Jahren ab.
  • 30 Tage Rückgaberecht, ohne Diskussion.