Ballistische Schutzbrillen bei OBRAMO – Schießbrillen und taktische Sonnenbrillen für den Dienst
Seit über 20 Jahren rüsten wir ganze Dienststellen aus und führen ballistische Schutzbrillen und Schießbrillen, die auf Splitterschutz geprüft sind und nicht nur gut aussehen.
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Eine ballistische Schutzbrille unterscheidet sich von einer normalen Sonnenbrille an genau einem Punkt: Sie ist darauf geprüft, dass sie beim Treffer nicht ins Auge splittert. Nach über 20 Jahren Fachhandel führen wir nur Modelle, deren Stoßfestigkeit nachgewiesen ist, und stellen das Sortiment nach denselben Kriterien zusammen, mit denen wir Dienststellen komplett ausstatten. Der Rest ist Auswahlarbeit: Gläserfarbe, Sitz unter Helm und Gehörschutz, Beschlagverhalten. Genau darum geht es hier.
Was Splitterschutz von Blendschutz trennt
Der Grundfehler bei der Beschaffung ist die Annahme, jede robuste Brille sei eine Schutzbrille. Ein Polycarbonatglas ohne Prüfung bricht unter Impuls, und die Scherbe steckt dort, wo du sie am wenigsten brauchst. Geprüfter Augenschutz nach EN 166 trägt eine Kennzeichnung für die mechanische Festigkeit: F steht für erhöhte Festigkeit bei 45 m/s Aufprallgeschwindigkeit, B für mittlere Energie bei 120 m/s, A für hohe Energie bei 190 m/s. Für den Dienstgebrauch ist F der Mindeststandard, und Modelle, die zusätzlich nach dem Militärstandard MIL-PRF-31013 auf Fragmentbeschuss geprüft sind, liegen darüber. Eine ballistische Brille hält damit Splitter, Fremdkörper und Partikel ab. Sie ist kein Beschussschutz gegen Geschosse, und wer das behauptet, verkauft dir etwas Falsches.
Gläserwahl: klar, rauch, bernstein oder polarisiert
Klare Gläser gehören in die Nacht, in Gebäude und ins Training bei schlechtem Licht, denn sie kosten keine Lichttransmission. Rauchgraue Gläser sind die neutrale Allroundlösung für den Tagdienst, weil sie Farben kaum verfälschen. Bernstein und Gelb heben Kontraste bei Dämmerung, Nebel und diesigem Licht an, dafür verschieben sie die Farbwahrnehmung spürbar. Eine taktische Sonnenbrille mit Polarisationsfilter nimmt Reflexe von Wasser, Asphalt und Fahrzeuglack heraus, was auf Streife im Sommer viel wert ist. Der ehrliche Haken: Polarisation macht Displays und Bildschirme je nach Kopfhaltung dunkel bis unlesbar, im Einsatzfahrzeug ist das lästig. Wer beides braucht, greift zum Systemmodell mit Wechselgläsern und wechselt in zwanzig Sekunden.
Sitz, Beschlag und Sichtfeld im Dienstalltag
Optische Klasse 1 ist Pflicht, wenn du die Brille stundenlang trägst, alles darunter erzeugt Kopfschmerzen und Ermüdung. Umschließende Fassungen halten Fahrtwind, Staub und Insekten von der Seite ab, verengen aber das periphere Sichtfeld leicht, was auf der Bahn keinen stört und bei Fahrzeugkontrollen sehr wohl. Beschlag ist der häufigste Grund, warum eine Schutzbrille am Ende in der Tasche landet: Antibeschlagbeschichtungen helfen, sind aber Verschleißteile und vertragen keine trockene Reinigung mit dem Ärmel. Reinige die Gläser feucht, sonst reibst du die Beschichtung in wenigen Wochen herunter. Für Kontakttraining mit Reizstoff und für staubige Lagen ist eine geschlossene Goggle mit Schaumdichtung die ehrlichere Wahl als jede Bügelbrille, passendes Material findest du unter Trainingsausrüstung.
Zusammenspiel mit Helm und Gehörschutz
Die Brille ist nie ein Einzelteil. Ein dicker Bügel läuft quer durch die Dichtlippe der Kapsel und senkt die reale Dämmung deines Gehörschutzes um mehrere Dezibel, deshalb haben brauchbare Modelle für den Dienst flache, schmale Bügel. Unter dem Helm entscheidet die Bügelführung darüber, ob die Brille beim Aufsetzen verrutscht oder sitzen bleibt, passende Modelle stehen unter ballistische Helme. Wenn Nachtsichttechnik oder Helmzubehör dazukommt, wird der Bauraum am Kopf schnell knapp. Wir gehen das im Beratungsgespräch der Reihe nach durch, statt dir drei Komponenten zu verkaufen, die sich gegenseitig blockieren.
Brillenträger, Sehstärke und Korrektionseinsätze
Wer eine Sehhilfe braucht, hat drei Wege. Ein Korrektionseinsatz hinter dem Schutzglas ist die günstigste Lösung und in vielen Systemmodellen vorgesehen, er beschlägt allerdings leichter, weil zwei Scheiben hintereinander sitzen. Direkt verglaste ballistische Fassungen sind teurer und dauern in der Beschaffung, dafür sitzen sie wie eine normale Brille. Kontaktlinsen plus ballistische Schutzbrille bleiben die sauberste Kombination, sind aber nicht für jeden alltagstauglich. Sag uns, welchen Weg deine Dienststelle geht, dann grenzen wir das Sortiment auf die Fassungen ein, die den passenden Einsatz überhaupt aufnehmen.
Schießbahn, Streifendienst und Ausbildung
Auf der Bahn ist die Schießbrille Pflichtausstattung, weil Hülsen, Partikel und Rückspritzer vom Kugelfang jeden Schießtag treffen können, nicht irgendwann. Hier zählen Splitterschutz, klare Sicht und ein Bügel, der mit dem Gehörschutz zusammenarbeitet. Im Streifendienst zählt eher Blendschutz über viele Stunden bei wechselndem Licht, und die Brille muss sich in einer Sekunde absetzen und wieder aufsetzen lassen. In der Ausbildung ist der Bedarf ein anderer: robuste, günstige Modelle in Stückzahl, die auch dann noch schützen, wenn sie zwischen zwei Lehrgängen in der Kiste landen. Ergänzende Ausrüstung für den Dienst findest du unter Polizei- und Securityausrüstung.
Beschaffung über OBRAMO
Augenschutz gehört fachlich zur persönlichen Schutzausrüstung und steht bei uns neben dem übrigen Körperschutz im Bereich PSA und Körperschutz.
- 10 % Behördenrabatt für Dienststellen und Einsatzkräfte mit gültigem Nachweis.
- 15 % Rabatt für Mitglieder der GdP als Kooperationspartner.
- Eigenes Lager in Salzgitter und schneller Versand direkt aus dem Bestand.
- Telefonische Fachberatung durch das Team von OBRAMO, wenn Gläserwahl, Sehstärke und Helmkompatibilität zusammenpassen müssen.
- Erfahrung mit der Komplettausstattung ganzer Dienststellen und mit Großbestellungen.
- 30 Tage Rückgaberecht.
- Nach ISO 9001 zertifizierte Qualitätsprozesse in Einkauf und Abwicklung.