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Softshelljacken für Polizei, Security und Zoll bei OBRAMO

Unser Sortiment an Softshelljacken reicht von der leichten Zwischenschicht unter der Einsatzjacke bis zur robusten Streifenjacke mit Klettflächen für Dienstabzeichen.

Eine Softshelljacke ist die Jacke, die im Dienst am häufigsten am Körper bleibt: warm genug für die Streife, dünn genug fürs Fahrzeug, unauffällig genug für den Innendienst. Entscheidend sind drei Dinge: wie dicht das Obermaterial gegen Wind steht, wie viel Feuchtigkeit die Membran nach außen lässt, und ob der Schnitt über Weste, Koppel und Funkgerät noch passt. Wir stellen die Softshelljacken nach denselben Kriterien zusammen, nach denen wir ganze Dienststellen einkleiden – Naht, Reißverschluss und Klettfläche werden vor Aufnahme ins Sortiment geprüft.

Was die Membran im Schichtaufbau leistet

Softshell besteht aus einem elastischen Obermaterial, einer Membran und meist einem angerauten Innenfutter. Diese Kombination hält Wind ab und weist Sprühregen ab, ist aber keine Regenjacke. Bei Dauerregen brauchst Du eine Hardshelljacke darüber. Der Vorteil liegt in der Atmungsaktivität: Wer im Streifendienst zwischen Fahrzeug und Fußweg wechselt, schwitzt in einer Softshelljacke deutlich weniger aus als in einer geschlossenen Nässeschutzjacke. Achte auf die Wassersäule und darauf, ob das Material lediglich imprägniert oder tatsächlich laminiert ist – imprägnierte Modelle sind leichter und günstiger, verlieren die Abweisung aber nach mehreren Wäschen und müssen nachbehandelt werden.

Schnitt und Bewegungsfreiheit über der Ausrüstung

Eine taktische Softshelljacke wird selten auf dem blanken Hemd getragen. Sie muss über Baselayer, Shirt und teilweise über der Schutzweste sitzen, ohne im Schulterbereich zu spannen. Praxisrelevant sind vorgeformte Ärmel, ein durchgehender Reißverschluss zum Öffnen von unten beim Sitzen im Fahrzeug und Taschen, die oberhalb der Koppellinie liegen. Brusttaschen mit Reißverschluss bleiben erreichbar, wenn eine Weste getragen wird – Hüfttaschen nicht. Wer regelmäßig Handschuhe trägt, sollte auf große Reißverschlussanhänger achten. Bei den Softshelljacken für Herren unterscheiden sich die Schnitte zwischen den Herstellern deutlich; im Zweifel gilt die Brustumfangsangabe, nicht die Konfektionsgröße.

Farbwahl und rechtliche Einordnung im Dienst

Am häufigsten geht die Softshelljacke in Schwarz über den Tisch, weil sie zu praktisch jeder Dienstkleidung passt und im Sicherheitsdienst neutral wirkt. Blau ist im Polizeibereich verbreitet, Oliv und Coyote vor allem bei Justiz und im technischen Dienst. Wichtig für private Sicherheitsdienste: Nach §132a StGB darf Dienstkleidung nicht den Eindruck einer Polizeiuniform erwecken. Kombinationen aus Blau, Silberreflex und amtsähnlichen Schriftzügen sind deshalb kritisch – neutrale Farben mit eigenem Firmenschriftzug sind der sichere Weg. Klettflächen an Brust und Ärmel machen die Jacke flexibel: Abzeichen lassen sich wechseln, ohne die Jacke zu tauschen.

Pflege und Haltbarkeit im Dienstalltag

Softshell verträgt Waschen, aber keinen Weichspüler – der setzt die Poren der Membran zu. Waschen bei 30 Grad, ohne Weichspüler, danach kurz im Trockner oder mit dem Bügeleisen bei niedriger Stufe aktivieren, damit die Imprägnierung wieder anspringt. Die häufigsten Ausfälle sehen wir nicht am Material, sondern am Frontreißverschluss und an ausgerissenen Taschennähten. Deshalb prüfen wir vor Aufnahme ins Sortiment, ob der Reißverschluss verstärkt eingefasst ist und die Taschenecken abgeriegelt sind. Eine Softshelljacke im Wechselbetrieb sollte mindestens zwei Dienstjahre durchhalten – alles darunter ist bei täglichem Tragen zu wenig.

Softshell richtig kombinieren

Im Zwiebelprinzip sitzt die Softshelljacke als wärmende und windabweisende Zwischenschicht. Darunter gehört ein Funktionsshirt aus unserem Bereich Oberbekleidung und Shirts, darüber bei Dauerregen die wasserdichte Jacke. Wer eine schwerere, wattierte Variante mit Reflexausstattung sucht, findet sie bei den Dienstjacken; als reine Wärmeschicht ohne Windschutz eignen sich die Fleecejacken. Einen Überblick über alle Modelle gibt die Übersicht Einsatzjacken, passende Beinbekleidung findest Du bei den Einsatzhosen.

Typische Fehler beim Kauf

  • Zu eng gewählt: Wer die Softshelljacke auf Körpermaß kauft, kann später keine Weste darunter tragen.
  • Regenschutz erwartet: Softshell weist ab, ist aber nicht wasserdicht – für Dauerregen braucht es eine zusätzliche Schicht.
  • Weichspüler verwendet: Das kostet die Atmungsaktivität dauerhaft.
  • Farbe ohne Blick auf §132a StGB gewählt: Bei privaten Sicherheitsdiensten ein vermeidbares Problem.
  • Klettflächen übersehen: Ohne sie lässt sich die Jacke nicht an wechselnde Abzeichen anpassen.

Warum Behörden und Sicherheitsdienste bei OBRAMO bestellen

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