Einsatzstiefel hoch bei OBRAMO – Schaftstiefel mit Knöchelstütze für Streife, Zugriff und Nachtdienst
Hohe Einsatzstiefel mit stützendem Schaft, wasserdichter Membran und griffiger Profilsohle – für Dienste, in denen Du über Stunden auf den Beinen bist und der Untergrund nicht planbar ist.
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Ein hoher Schaft entscheidet darüber, ob Du nach acht Stunden Streife noch sauber auftrittst. Einsatzstiefel mit Schafthöhe ab etwa 20 Zentimetern stabilisieren das Sprunggelenk auf Schotter, Treppen und nassem Gras, halten Nässe fern und schützen den Knöchel bei Tritten gegen Kanten. Wir stellen dieses Sortiment nach denselben Kriterien zusammen, nach denen wir ganze Dienststellen mit Schuhwerk ausstatten: Schafthöhe, Membran, Sohlenhärte und Reparaturfähigkeit – nicht nach Optik.
Wann der hohe Schaft dem Halbschuh überlegen ist
Im Innendienst und auf glattem Untergrund reicht ein flacher Schuh. Sobald unebenes Gelände, Dunkelheit oder körperliche Auseinandersetzungen dazukommen, ändert sich das Bild. Der Schaft begrenzt das seitliche Umknicken, verteilt Krafteinwirkung über eine größere Fläche und schließt den Übergang zur Hose gegen Wasser, Splitter und Dornen ab. Polizeistiefel und taktische Stiefel in hoher Ausführung sind deshalb Standard bei Streifendienst im Freien, Objektschutz auf Baustellen und Industriegelände sowie bei Einsatzlagen mit unklarem Untergrund.
Der Preis dafür ist Gewicht und Bewegungsfreiheit. Ein hoher Schaft engt die Dorsalflexion ein, das merkst Du beim Steigen und beim Sprint. Deshalb setzen die meisten Hersteller auf flexible Schaftmaterialien im oberen Drittel und feste Zonen am Knöchel.
Membran, Leder und Nässeschutz
Einsatzstiefel wasserdicht bedeutet in der Praxis: Klimamembran zwischen Futter und Obermaterial, verschweißte Nähte, wasserabweisend ausgerüstetes Vollnarbenleder oder Leder mit Textileinsätzen. Die Membran hält Wasser draußen und lässt Wasserdampf nach außen – begrenzt. Bei Dauerbelastung im Sommer schwitzt jeder Fuß in einem Membranstiefel stärker als in einem ungefütterten Modell. Wer überwiegend bei Trockenheit arbeitet, fährt mit einem atmungsaktiven Textilstiefel ohne Membran angenehmer.
Vollnarbenleder ist abriebfest, formstabil und nachpflegbar, braucht aber Einlaufzeit und regelmäßige Fettung. Kombinationen aus Leder und Cordura sind leichter, trocknen schneller und verzeihen weniger im Kontakt mit scharfen Kanten. Für den Winterdienst lohnt zusätzlich ein isolierendes Futter – wobei ein gefütterter Stiefel im Streifenwagen mit Heizung schnell zu warm wird.
Sohle, Trittsicherheit und Untergrund
Die Sohle ist das Bauteil, das Du im Dienst am schnellsten verschleißt. Eine mitteltiefe Profilierung mit selbstreinigenden Stollen greift auf Schotter und Gras, ohne auf Fliesen und Treppenstufen zu rutschen. Weiche Gummimischungen haften besser auf Glattflächen, nutzen sich dafür schneller ab. Eine Zwischensohle aus EVA oder Polyurethan dämpft die Stoßbelastung bei langen Fußstreifen; Durchtrittschutz und Zehenkappe sind nur dann sinnvoll, wenn Du sie im Einsatzprofil wirklich brauchst – beide erhöhen Gewicht und Steifigkeit spürbar.
Schnürsystem, Passform und Einlaufzeit
Ein Schnellschnürsystem mit Seitenreißverschluss spart Zeit beim Ausrücken und lässt sich mit Handschuhen bedienen. Ohne Reißverschluss hältst Du die Schnürung länger präzise, dafür dauert das An- und Ausziehen. Wichtig ist der Klemmhaken auf Knöchelhöhe: Er trennt Vorfuß- und Schaftspannung, sodass die Zehen Platz behalten, während der Knöchel fest sitzt. Probier neue Einsatzstiefel immer mit der Socke an, die Du im Dienst trägst, und plane bei Lederstiefeln zwei bis drei Wochen Einlaufzeit ein – nie direkt vor einer Großlage.
Was wir ins Sortiment nehmen
Wir führen hohe Einsatzstiefel in drei Preisklassen. Einstiegsmodelle aus Textil und Spaltleder sind für Ausbildung, Wechseldienst und selten getragene Zweitpaare gedacht – sie funktionieren, halten aber keinen täglichen Ganzjahresdienst durch. Die mittlere Klasse deckt den klassischen Streifen- und Objektschutzdienst ab: Membran, gedämpfte Zwischensohle, geringes Gewicht. Im oberen Bereich stehen Stiefel mit Vollnarbenleder, neu besohlbarer Konstruktion und stabilem Schaft für Zugriffskräfte und Dauerträger. Securitystiefel für den privaten Sicherheitsdienst wählst Du sinnvollerweise nach Untergrund und Wetterexposition, nicht nach Schafthöhe allein.
Passend dazu findest Du weitere Schuhkategorien in der Übersicht Einsatzschuhe und Stiefel sowie flache Modelle unter Einsatzschuhe halbhoch. Für die passende Beinbekleidung schau in die Einsatzhosen.
Häufige Fehler beim Stiefelkauf
- Zu klein gekauft: Der Fuß schwillt im Dienstverlauf an, eine halbe Nummer Reserve gehört dazu.
- Membranstiefel für den Innendienst gewählt, obwohl kein Nässekontakt vorkommt – Ergebnis sind feuchte Füße durch Schwitzen.
- Sohle nach Optik statt nach Untergrund ausgewählt; grobstollige Profile rutschen auf glatten Böden.
- Lederpflege ausgelassen: Ungepflegtes Leder wird spröde und verliert die Wasserabweisung innerhalb einer Saison.
- Nur ein Paar im Umlauf – Stiefel brauchen 24 Stunden zum Durchtrocknen, sonst leidet Futter und Fußgesundheit.
Warum Kolleginnen und Kollegen bei OBRAMO bestellen
- Behörden erhalten bei uns 10 % Behördenrabatt auf das reguläre Sortiment.
- Für GdP-Mitglieder liegt der Rabatt als Kooperationspartner bei 15 %.
- Alles liegt im eigenen Lager in Salzgitter, der Versand geht in der Regel taggleich raus.
- Telefonische Fachberatung durch das OBRAMO-Team – auch zu Größenlauf und Weitenberatung.
- Komplettausstattungen ganzer Dienststellen und Großbestellungen wickeln wir seit über 20 Jahren ab, inklusive Größenmuster.
- Passt der Stiefel nicht, gilt ein Rückgaberecht von 30 Tagen.
- Nach ISO 9001 zertifizierte Qualitätsprozesse in Einkauf und Abwicklung.