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Pflegemittel und Zubehör bei OBRAMO – Schuhpflege, Imprägnierung und Einlegesohlen für Dienstschuhe

Schuhpflege für Einsatzstiefel und Dienstschuhe: Reinigung, Lederpflege, Imprägnierung, Bürsten und Einlegesohlen, mit denen ein gutes Paar zwei bis drei Dienstjahre länger durchhält.

Ein Einsatzstiefel für 180 Euro geht nicht kaputt, weil er schlecht gebaut ist – er geht kaputt, weil ihn niemand pflegt. Ungepflegtes Leder verliert Fett, wird spröde und reißt an der Beugefalte, Membranen verstopfen unter Schmutzschichten und hören auf zu atmen. Mit regelmäßiger Schuhpflege verdoppelst Du die Standzeit, ohne viel Zeit zu investieren. In dieser Kategorie findest Du Reiniger, Lederpflege, Imprägnierung, Bürsten und Ersatzteile, die wir mit dem Schuhsortiment abgestimmt haben.

Reinigen kommt vor allem anderen

Pflegemittel auf verschmutztem Leder wirken nicht – sie schließen den Dreck ein. Grober Schmutz kommt trocken mit der Bürste ab, danach reinigst Du mit lauwarmem Wasser und einem milden Schuhreiniger. Eine Schuhbürste aus Rosshaar arbeitet in die Naht hinein, ohne die Narbung zu verletzen; für Sohlenprofile brauchst Du eine härtere Kunststoffbürste. Trocknen lässt Du Stiefel danach bei Zimmertemperatur, Einlegesohle raus, Schnürung offen. Nie auf der Heizung und nie vor dem Gebläse: Direkte Hitze entzieht dem Leder Restfeuchte und löst über die Zeit Klebeverbindungen an der Sohle.

Lederpflege, Creme oder Fett

Vollnarbenleder ohne Membran verträgt fetthaltige Pflege und wird dadurch deutlich wasserabweisender. Bei Stiefeln mit Klimamembran nimmst Du besser Pflegecreme oder Emulsion – Wachs und schwere Fette legen sich auf das Obermaterial und bremsen den Feuchtigkeitstransport nach außen. Wildleder und Nubuk bekommen weder Creme noch Fett, sondern eine Bürste und ein Spray für Rauleder, sonst verfilzt die Oberfläche und der Schuh wird glänzend statt matt. Ein Schuhpflegeset mit Reiniger, Creme, Bürste und Tuch deckt für die meisten Dienstschuhe alles ab, was Du regelmäßig brauchst.

Pflegeintervall im Alltag: nach jedem nassen Dienst reinigen und trocknen, alle vier bis sechs Wochen nachfetten oder eincremen. Wer täglich im Freien läuft, eher öfter.

Imprägnierung und Membranfunktion

Die werksseitige Wasserabweisung des Obermaterials lässt nach etwa 15 bis 20 Tragetagen nach – erkennbar daran, dass Wasser nicht mehr abperlt, sondern das Leder dunkel färbt. Dann ist Imprägnierspray fällig. Aufgetragen wird es auf gereinigtes, leicht feuchtes Material, danach 12 Stunden trocknen lassen. Ein saugendes Obermaterial belastet auch die Membran: Der nasse Schaft kühlt aus und der Feuchtigkeitstransport bricht ein, obwohl die Membran technisch intakt ist. Deshalb ist Imprägnieren bei Membranstiefeln keine Kosmetik, sondern Funktionserhalt.

Imprägnierungen ohne PFC sind heute Standard und halten Wasser zuverlässig ab. Gegen ölige Verschmutzung wirken sie schwächer als die alten fluorhaltigen Mittel – dafür sind sie unbedenklich in der Anwendung. Sprühen immer im Freien oder am offenen Fenster.

Einlegesohlen und Fußbett im Dienstschuh

Die serienmäßige Einlage ist bei fast allen Einsatzstiefeln das schwächste Bauteil. Sie sackt nach wenigen Monaten zusammen, während die Sohle noch Jahre hält. Austauschbare Einlegesohlen mit stützendem Fußgewölbe und dämpfender Ferse verändern den Tragekomfort auf langen Schichten mehr als der Stiefel selbst. Ein zweiter Satz zum Wechseln lohnt sich immer: Die Einlage trocknet über Nacht separat, der Stiefel bleibt geruchsärmer.

Orthopädische Einlagen brauchen Volumen. Nimm die Originaleinlage komplett heraus, bevor Du sie einlegst, sonst wird der Schuh zu eng und drückt auf den Rist. Bei Neukauf mit Einlage planst Du besser eine halbe Nummer mehr ein.

Zubehör, das im Dienstalltag zählt

  • Halte Ersatzschnürsenkel in Dienstlänge im Spind – reißende Senkel treffen Dich zuverlässig vor der Frühschicht.
  • Weiche Rosshaarbürsten polieren Glattleder aus, harte Kunststoffbürsten nehmen Dreck aus Sohle und Rahmen.
  • Mit Auftragschwamm und Poliertuch geht Creme gleichmäßig ins Leder statt fleckig.
  • Durchnässte Stiefel trocknest Du mit Zeitungspapier oder Trockenkissen; Schuhspanner halten die Form bei Lederdienstschuhen.
  • Sinnvoll für Schuhe, die täglich in den Spind wandern: ein Geruchsneutralisierer.

Wann Pflege nicht mehr reicht

Sohlenprofil unter zwei Millimeter Resttiefe, gerissene Beugefalte, ausgebrochene Ösen oder eine sich lösende Laufsohle sind keine Pflegefälle mehr. Zwiegenähte und rahmengenähte Konstruktionen lassen sich beim Schuhmacher neu besohlen und laufen danach weiter; geklebte Sohlen lohnen die Reparatur meist nicht. Wir sagen das offen, weil Dir eine Tube Creme an einem durchgelaufenen Stiefel nichts bringt.

Passende Schuhe zu den Pflegemitteln findest Du in der Übersicht Einsatzschuhe und Stiefel sowie unter Einsatzstiefel hoch, Einsatzstiefel halbhoch und Sporthalbschuhe und Diensthalbschuhe.

Warum Kolleginnen und Kollegen bei OBRAMO bestellen

  • Behörden erhalten bei uns 10 % Behördenrabatt auf das reguläre Sortiment.
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  • Alles liegt im eigenen Lager in Salzgitter, der Versand geht in der Regel taggleich raus.
  • Telefonische Fachberatung durch das OBRAMO-Team – auch dazu, welches Pflegemittel zu Deinem Obermaterial passt.
  • Komplettausstattungen ganzer Dienststellen und Großbestellungen wickeln wir seit über 20 Jahren ab, Pflegemittel liefern wir auf Wunsch gleich in Gebindegrößen mit.
  • Passt etwas nicht, gilt ein Rückgaberecht von 30 Tagen.
  • Nach ISO 9001 zertifizierte Qualitätsprozesse in Einkauf und Abwicklung.