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Security Hemden für Sicherheitsdienst, Justiz und Behörden bei OBRAMO

Unser Sortiment reicht vom klassischen Security Hemd mit Schulterklappen für den Empfangsdienst bis zum robusten Feldhemd mit Klettflächen und aufgesetzten Taschen für den Einsatz im Gelände.

Ein Hemd für den Sicherheitsdienst muss zwei Dinge gleichzeitig leisten: seriös aussehen und eine volle Schicht durchhalten. Am Empfang, im Objektschutz und bei Gerichtsterminen entscheidet der erste Eindruck, und ein zerknittertes Oberteil kostet Autorität. Gleichzeitig wird das Security Hemd unter Weste und Koppel getragen, also an Schulter, Achsel und Rücken belastet. Wir wählen die Hemden nach denselben Kriterien aus, nach denen wir ganze Dienststellen einkleiden: Kragenstabilität, Nahtqualität an den Achseln und Verhalten nach vielen Waschgängen.

Lange oder kurze Ärmel, und wann was passt

Das langärmelige Security Hemd ist die Standardwahl für den ganzjährigen Innendienst, für Pforte und Empfang und überall dort, wo ein geschlossenes Erscheinungsbild gefordert ist. Es lässt sich mit Pullover oder Softshell kombinieren und deckt Tätowierungen ab, was manche Auftraggeber vertraglich verlangen. Die Kurzarmvariante bleibt Sommerbekleidung für Objektschutz und Veranstaltungsdienst. Praktisch sind Modelle mit Ärmelriegel: Der lange Ärmel lässt sich hochkrempeln und mit einer Lasche fixieren, sodass ein Hemd zwei Jahreszeiten abdeckt. Wer im Wechsel arbeitet, fährt mit zwei Langarmhemden und zwei Kurzarmhemden je Person gut.

Diensthemd oder Feldhemd

Beide Bauarten stehen bei uns nebeneinander, sie haben aber unterschiedliche Einsatzprofile. Das Diensthemd hat einen stabilen Hemdkragen, eine durchgehende Knopfleiste, oft verdeckt geführt, sowie Schulterklappen und zwei Brusttaschen – Bekleidung für den sichtbaren Dienst mit Publikumsverkehr. Das Feldhemd ist weiter geschnitten, hat aufgesetzte Taschen mit Klettverschluss, verstärkte Ellenbogen und Klettflächen an den Ärmeln für Abzeichen. Es ist für den Dienst im Freien, für Ausbildung und Streife gedacht, wirkt am Empfang aber deplatziert. Im Zweifel entscheidet die Frage, ob das Hemd offen getragen oder unter einer Weste verschwindet.

Weiß, Schwarz oder Blau: Farbwahl und rechtliche Grenze

Ein Security Hemd in Weiß ist im gehobenen Empfangs- und Veranstaltungsdienst verbreitet, zeigt allerdings jeden Fleck und verlangt eine höhere Stückzahl im Umlauf. Security Hemden in Schwarz sind der pragmatische Standard: unauffällig, schmutztolerant, farbstabil. Security Hemden in Blau werden häufig nachgefragt, verlangen aber Aufmerksamkeit – nach §132a StGB darf Dienstkleidung nicht den Eindruck einer Polizeiuniform erwecken. Kritisch wird die Kombination aus polizeiblauem Farbton, Schulterklappen mit Sternen und amtsähnlichen Schriftzügen oder Wappen. Ein neutraler Blauton mit eigenem Firmenschriftzug ist unproblematisch, die Nachahmung hoheitlicher Kennzeichen nicht.

Beschriftung, Klettfläche und Schulterklappen

Nachgefragt werden vor allem Hemden mit dem Schriftzug Security auf Brust und Rücken, weil sie die Ansprechbarkeit im Objekt erhöhen. Für Dienstleister mit wechselnden Auftraggebern ist die Klettfläche die bessere Investition: Abzeichen und Firmenlogo lassen sich tauschen, ohne den gesamten Bestand neu zu beschaffen. Beim Direktdruck hält Siebdruck länger als aufgebügelte Flexfolie, die sich an den Rändern löst. Schulterklappen dienen bei vielen Diensten der Dienstgradkennzeichnung, stören aber unter Westengurten – wer ständig Ballistik trägt, wählt besser Modelle mit abnehmbaren oder ganz ohne Klappen.

Material und Bügelaufwand

Reine Baumwolle trägt sich angenehm, knittert aber stark und muss nach jedem Waschgang gebügelt werden. Für Dienstbekleidung hat sich Mischgewebe mit etwa 65 Prozent Polyester und 35 Prozent Baumwolle durchgesetzt: bügelleicht, formstabil, farbecht bei 60 Grad. Der Preis dafür ist eine geringere Luftdurchlässigkeit, was im Sommer unter der Weste spürbar wird. Achte auf die Verarbeitung an Kragen und Manschette – doppelt gelegte, eingelegte Kragen behalten ihre Form, einfache Stoffkragen wellen sich nach wenigen Wäschen. Ausreichende Rückenlänge ist Pflicht, sonst rutscht das Hemd beim Bücken aus der Hose.

Typische Fehler beim Kauf

  • Zu knapp kalkuliert: Wer nur zwei Hemden je Person beschafft, hat bei Krankheits- und Waschzyklen kein Puffer.
  • Reine Baumwolle für den Schichtbetrieb: Der Bügelaufwand wird regelmäßig unterschätzt.
  • Blau ohne Blick auf §132a StGB gewählt: Zusammen mit Sternen auf den Schulterklappen wird es rechtlich heikel.
  • Kragenweite statt Konfektionsgröße ignoriert: Beim Security Hemd langarm entscheidet die Kragenweite über den Sitz, nicht die Brustgröße allein.
  • Weiß ohne Ersatzbestand: Ein Fleck bedeutet ohne Wechselhemd den Ausfall für den Rest der Schicht.

Passend dazu im Sortiment

Einen Überblick über alle Oberteile gibt die Kategorie Oberbekleidung und Shirts. Für den Dienst ohne Kragenpflicht sind Shirts und Polos die pragmatischere Wahl, als wärmende Schicht über dem Hemd eignen sich die Pullover. Oberteile mit Einsatzschnitt und Klettflächen an den Ärmeln findest Du bei den Combatshirts, Trage- und Zwischenschichten bei den Westen. Die passende Beinbekleidung führen wir unter Einsatzhosen.

Warum Behörden und Sicherheitsdienste bei OBRAMO bestellen

  • Behörden erhalten bei uns 10 % Behördenrabatt.
  • Für GdP-Mitglieder gelten 15 % Rabatt über unsere Kooperation.
  • Wir lagern in Salzgitter selbst ein und versenden entsprechend schnell.
  • Telefonisch berät Dich das OBRAMO-Team zu Kragenweiten, Farbwahl und Bedruckung.
  • Komplettausstattungen ganzer Dienststellen und Großbestellungen wickeln wir seit über 20 Jahren ab.
  • Passt die Größe nicht, hast Du 30 Tage Rückgaberecht.
  • Nach ISO 9001 zertifizierte Qualitätsprozesse in Einkauf und Abwicklung.