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Security Pullover für Sicherheitsdienst, Justiz und Behörden bei OBRAMO

Vom dünnen Fleecepullover als Zwischenschicht bis zum schweren Strickpullover für den Nachtdienst am Tor führen wir Security Pullover, die unter der Weste sitzen und den Winter über halten.

Der Pullover ist die Schicht, die im Dienst am häufigsten falsch gewählt wird. Zu dick, und Du sitzt im Fahrzeug im eigenen Schweiß; zu dünn, und die Nachtschicht am Objekt wird lang. Ein Security Pullover muss unter Weste und Koppel passen, an den Ärmeln eng genug abschließen und nach dem Waschen die Form behalten. Wir stellen das Sortiment nach denselben Kriterien zusammen, nach denen wir ganze Dienststellen einkleiden: Grammatur, Verhalten unter Ballistik und Standzeit im Schichtbetrieb.

Fleece, Sweatstoff oder Merinowolle

Fleece wärmt bei geringem Gewicht, trocknet schnell und ist die übliche Wahl als Zwischenschicht unter Softshell. Es hält allerdings kaum Wind ab und nimmt an rauen Kanten schnell Pilling an. Sweatstoff aus Baumwollmischung ist robuster im Kundenkontakt und sieht länger ordentlich aus, trocknet dafür langsam. Merinowolle ist die teuerste Variante, reguliert Temperatur und Geruch am besten und ist von Natur aus schwer entflammbar – für Dienste mit Hitzeexposition ein Argument, das synthetische Stoffe nicht liefern können. Wer im Wechsel zwischen Fahrzeug und Freiluft arbeitet, fährt mit einem dünnen Security Pullover aus Fleece plus Softshell besser als mit einem schweren Einzelstück.

Kapuze, Reißverschluss oder Schlupfmodell

Der Kapuzenpullover ist in der Ausbildung, im Innendienst und in der Freizeitkleidung von Sicherheitsdiensten verbreitet. Für den Zugriffsdienst ist die Kapuze allerdings ein Nachteil: Sie bietet ein Griffangebot am Kopf, und lose Kordeln können sich verhaken. Wo körperliche Auseinandersetzungen realistisch sind, ist ein Schlupfmodell ohne Kapuze die sichere Wahl. Eine Sweatjacke mit durchgehendem Reißverschluss lässt sich schnell ablegen und ist im Schichtwechsel praktisch, verliert unter der Weste aber an Passform. Modelle mit kurzem Reißverschluss am Kragen sind der Kompromiss: Belüftung ohne durchgehende Öffnung. Ein Rollkragenpullover deckt den Hals im Winterdienst ab, wird aber unter dem Kinnriemen mancher Helme unbequem.

Passform unter Weste und Koppel

Ein Security Pullover, der über der Hüfte endet, rutscht beim Bücken hoch und gibt den Rücken frei. Achte auf ausreichende Rückenlänge und schmale Bündchen an Arm und Bund – weite Bündchen sammeln unter der Weste Falten, und Falten unter Ballistik scheuern. Flachnähte an den Schultern sind kein Detail, sondern der Unterschied zwischen einer erträglichen und einer wunden Zwölfstundenschicht. Wer ständig eine Schutzweste trägt, sollte den Pullover eine Nummer über der Freizeitgröße wählen, aber nicht zwei.

Farbe und rechtliche Einordnung

Der Security Pullover in Schwarz ist der Standard, weil er zu jeder Dienstkleidung passt und Verschmutzung verzeiht. Anthrazit und Marineblau sind im Objektschutz ebenfalls verbreitet. Gelb wird vor allem für Verkehrs- und Parkraumdienste nachgefragt, wo Sichtbarkeit vor Zurückhaltung geht. Für alle Farben gilt §132a StGB: Dienstkleidung privater Sicherheitsdienste darf nicht den Eindruck einer Polizeiuniform erwecken. Kritisch wird die Kombination aus polizeiblauem Ton, Schulterklappen mit Sternen und amtsähnlichen Schriftzügen. Ein eigener Firmenschriftzug in neutraler Farbe ist unproblematisch.

Beschriftung und Standzeit

Beschriftete Modelle erhöhen die Ansprechbarkeit im Objekt. Siebdruck hält deutlich länger als aufgebügelte Flexfolie, die sich nach einigen Wäschen am Rand löst. Bei häufig wechselnden Auftraggebern lohnt die Klettfläche statt des Direktdrucks. Beim Waschen gilt: 40 bis 60 Grad, kein Weichspüler, bedruckte Teile auf links. Fleece verträgt keine hohen Temperaturen im Trockner – die Fasern verhärten und die Isolierleistung sinkt. Ein günstiger Security Pullover hat seine Berechtigung als Ausbildungs- und Reservestück, im täglichen Streifendienst rechnet sich die höhere Grammatur nach zwei Wintern.

Typische Fehler beim Kauf

  • Zu schwer gewählt: Ein dicker Pullover unter der Softshell führt im Fahrzeug zu Überhitzung.
  • Kapuze ohne Blick auf den Dienstauftrag: Im Zugriffsdienst ist sie ein Griffangebot.
  • Weite Bündchen übersehen: Unter der Weste entstehen Falten, die scheuern.
  • Baumwolle für Nässe eingeplant: Sie saugt sich voll und kühlt aus, sobald die Bewegung aufhört.
  • Fleece heiß getrocknet: Die Fasern verhärten und die Wärmeleistung geht verloren.

Passend dazu im Sortiment

Einen Überblick über alle Oberteile gibt die Kategorie Oberbekleidung und Shirts. Darunter gehören Shirts und Polos oder für den Dienst mit Publikumsverkehr die Hemden. Oberteile im Einsatzschnitt mit Klettflächen findest Du bei den Combatshirts, Trageschichten bei den Westen. Modelle mit durchgehendem Reißverschluss laufen bei uns als Fleecejacken, die windabweisende Schicht darüber bei den Softshelljacken.

Warum Behörden und Sicherheitsdienste bei OBRAMO bestellen

  • Behörden erhalten bei uns 10 % Behördenrabatt.
  • Für GdP-Mitglieder gelten 15 % Rabatt über unsere Kooperation.
  • Wir lagern in Salzgitter selbst ein und versenden entsprechend schnell.
  • Telefonisch berät Dich das OBRAMO-Team zu Grammatur, Größen und Bedruckung.
  • Komplettausstattungen ganzer Dienststellen und Großbestellungen wickeln wir seit über 20 Jahren ab.
  • Passt die Größe nicht, hast Du 30 Tage Rückgaberecht.
  • Nach ISO 9001 zertifizierte Qualitätsprozesse in Einkauf und Abwicklung.