Shirts und Poloshirts für Security, Polizei und Justiz bei OBRAMO
Von einfarbigen Security Shirts mit Klettfläche bis zum Tactical Poloshirt mit verstärkter Schulterpartie führen wir Oberteile, die zwischen Streife, Objekt und Pforte den ganzen Dienst durchhalten.
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Das Shirt ist das Kleidungsstück, das im Dienst am meisten aushalten muss: acht bis zwölf Stunden am Körper, darüber Weste und Koppel, danach in die Wäsche. Entscheidend sind Material, Nahtführung und Farbechtheit – ein Security Shirt, das nach zehn Wäschen ausgeblichen ist oder sich am Bund aufrollt, ist im Kundenkontakt nicht mehr tragbar. Wir wählen die Oberteile nach denselben Kriterien aus, nach denen wir ganze Dienststellen einkleiden: Grammatur, Kragenstabilität und Verhalten bei einer Wäsche mit 60 Grad.
Baumwolle, Polyester oder Mischgewebe
Reine Baumwolle ist angenehm auf der Haut, saugt sich aber voll und trocknet langsam – unter einer Schutzweste wird das im Sommer zum Problem. Polyester und Funktionsgewebe transportieren Feuchtigkeit nach außen, neigen dafür schneller zur Geruchsbildung; Ausrüstungen mit Silberionen oder Merinoanteil bremsen das. Mischgewebe mit rund 60 Prozent Baumwolle und 40 Prozent Polyester ist der übliche Kompromiss für den Streifendienst: formstabil, farbecht, halbwegs schnell trocknend. Als Funktionsshirt für Schichten mit hoher Belastung greifst Du besser zum reinen Synthetikgewebe, für den Innendienst und die Pforte reicht Mischgewebe.
Poloshirt oder T-Shirt, und wann was passt
Das Poloshirt ist das Standardoberteil im sichtbaren Kundenkontakt: Kragen, Knopfleiste, gepflegtes Erscheinungsbild an Empfang, Pforte und im Veranstaltungsdienst. Wichtig ist ein Kragen mit eingearbeiteter Einlage – ohne sie wellt sich der Kragen nach wenigen Wäschen. Das T-Shirt läuft dagegen meist als Unterschicht unter Softshell oder Weste oder als Ausbildungs- und Trainingsoberteil. Für Sicherheitsdienste, die beides brauchen, hat sich die Kombination bewährt: Poloshirts für den Publikumsdienst, einfarbige Shirts für die Schicht dahinter. Bei uns bestellte Sicherheitsdienste kalkulieren erfahrungsgemäß mit vier bis sechs Oberteilen je Mitarbeiter.
Passform unter Weste und Koppel
Ein Oberteil, das lose sitzt, wirft unter der Schutzweste Falten – und Falten unter Ballistik scheuern. Deshalb sind taillierte oder zumindest körpernahe Schnitte im Dienst die bessere Wahl, solange sie an Schulter und Achsel Bewegungsfreiheit lassen. Achte auf ausreichende Rückenlänge: Beim Bücken darf das Shirt nicht aus der Hose rutschen. Ein Tactical Poloshirt bringt zusätzlich verstärkte Schulterpartien gegen den Abrieb der Westengurte, Flachnähte an den Seiten und teilweise Klettflächen für Abzeichen an Brust und Ärmel. Verdeckte Knöpfe verhindern, dass sich Ausrüstung beim Ziehen verhakt.
Aufdruck, Klettfläche und die rechtliche Grenze
Ein Security Shirt mit Brust- und Rückenaufdruck ist bei privaten Sicherheitsdiensten Standard und erhöht die Ansprechbarkeit im Objekt. Die Grenze zieht §132a StGB: Dienstkleidung darf nicht den Eindruck einer Polizeiuniform erwecken. Kritisch wird es bei polizeiblauen Farbtönen in Kombination mit amtsähnlichen Schriftzügen, Wappen oder Sternen. Neutrale Farben mit eigenem Firmenlogo sind der sichere Weg. Wer wechselnde Objekte betreut, fährt mit Klettflächen statt Direktdruck besser – ein Abzeichenwechsel kostet dann keinen neuen Satz Oberteile. Bei bedruckten Textilien lohnt der Blick auf das Druckverfahren: Siebdruck hält länger als Flexfolie, die sich am Rand ablöst.
Waschen ohne Formverlust
Dienstoberteile gehen häufiger in die Wäsche als Privatkleidung, entsprechend hart ist die Belastung. Waschbar bei 60 Grad sollte für Sicherheitsdienste die Untergrenze sein, sonst lassen sich Schweiß und Keimlast nicht zuverlässig herauswaschen. Weichspüler setzt bei Funktionsgewebe die Feuchtigkeitsleitung herab und gehört nicht dazu. Bedruckte Oberteile drehst Du auf links, das verlängert die Standzeit des Aufdrucks deutlich. Reine Baumwolle läuft beim ersten Waschgang ein – wer knapp kauft, kauft zweimal.
Abgrenzung: schnitthemmende Oberteile
Shirts mit zertifiziertem Schutz gegen Klingen sind keine Bekleidung, sondern persönliche Schutzausrüstung, und stehen bei uns unter Stichschutz und Schnittschutz. Die Oberteile in dieser Kategorie sind Dienstbekleidung ohne Schutzwirkung. Wer beides braucht, trägt das schnitthemmende Unterhemd unter dem Poloshirt – so bleibt das Erscheinungsbild im Kundenkontakt unauffällig.
Passend dazu im Sortiment
Weitere Oberteile findest Du in der Übersicht Oberbekleidung und Shirts. Für den gehobenen Dienstauftritt bieten sich die Hemden an, als wärmende Schicht die Pullover. Oberteile mit ärmelseitigem Robustgewebe und Klettflächen im Einsatzschnitt stehen bei den Combatshirts, Trage- und Zwischenschichten bei den Westen. Die passende Beinbekleidung führen wir unter Einsatzhosen.
Typische Fehler beim Kauf
- Zu dünne Grammatur gewählt: Unter 160 Gramm je Quadratmeter wird ein Security Shirt im Gegenlicht durchsichtig.
- Kragen ohne Einlage: Das Poloshirt sieht nach wenigen Wäschen abgetragen aus.
- Reine Baumwolle für Sommerschichten: Das Material saugt sich unter der Weste voll und trocknet kaum.
- Direktdruck bei wechselnden Auftraggebern: Klettflächen sind hier die günstigere Lösung.
- Farbwahl ohne Blick auf §132a StGB: Bei privaten Sicherheitsdiensten ist das ein vermeidbares Risiko.
Warum Behörden und Sicherheitsdienste bei OBRAMO bestellen
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- Passt die Größe nicht, hast Du 30 Tage Rückgaberecht.
- Nach ISO 9001 zertifizierte Qualitätsprozesse in Einkauf und Abwicklung.