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Schnittschutzkleidung von OBRAMO für den Dienstalltag

Seit über 20 Jahren statten wir Polizei, Justiz, Zoll und Sicherheitsdienste mit Schnittschutzkleidung aus, die im Schichtdienst wirklich getragen wird und nicht im Spind liegen bleibt.

Der beste Schnittschutz ist der, den Du acht Stunden lang vergisst. Genau daran scheitern die meisten Modelle: zu steif, zu warm, zu auffällig unter dem Diensthemd. Wir wählen Schnittschutzkleidung nach denselben Kriterien aus, mit denen wir ganze Dienststellen ausstatten – Schnittfestigkeit, Trageklima, Passform unter der Weste. Was diese drei Punkte nicht besteht, kommt nicht ins Sortiment.

Was Schnittschutz leistet und wo die Grenze liegt

Schnittschutz arbeitet gegen die Klinge, die über das Gewebe zieht. Fasern verhaken die Schneide, verteilen die Kraft und verhindern, dass die Klinge die Haut erreicht. Gegen einen gezielten, gestoßenen Angriff mit einer Messerspitze hilft das nicht – ein Stich schiebt die Fasern auseinander, statt sie zu durchtrennen. Wer Schutz gegen Stiche braucht, greift zu zertifiziertem Stichschutz nach VPAM geprüfter Klasse. Wir sagen das offen, weil der Irrtum in der Praxis teuer wird: Stichschutzwesten und Stichschutzjacken findest Du hier. Für den Streifendienst, Zugriffe, Durchsuchungen und Kontrollen ist der schnitthemmende Textilschutz dagegen das realistische Mittel – weil er dauerhaft getragen wird.

Schnittschutzklassen richtig lesen

Zwei Prüfverfahren, zwei Skalen, und beide stehen manchmal auf demselben Etikett. Das Rundklingenverfahren nach EN 388 zieht eine rotierende Klinge über das Material und stuft von 1 bis 5. Es hat eine bekannte Schwäche: Bei sehr schnittfesten Fasern stumpft die Klinge während der Prüfung ab und das Ergebnis fällt zu gut aus. Deshalb hat sich das Prüfverfahren nach ISO 13997 durchgesetzt – es drückt eine frische Klinge mit definierter Kraft über die Probe und gibt die Stufen A bis F aus. Für Schnittschutzkleidung im Dienst ist die dabei gemessene Kraft in Newton die belastbarere Zahl.

Höher ist nicht automatisch besser. Ein Gewebe der obersten Stufe, das Du im Sommer nach zwei Stunden ausziehst, schützt Dich null. Wir empfehlen die Stufe, die zum Einsatzprofil passt, und legen den Rest der Entscheidung auf Trageklima und Bewegungsfreiheit.

Shirt, Pullover oder Jacke: was wann Sinn ergibt

Die Entscheidung fällt über die Trageebene, nicht über den Geschmack.

  • Das Schnittschutzshirt läuft als unsichtbare Basisschicht direkt auf der Haut, unter Poloshirt und Weste. Erste Wahl im Streifendienst und überall dort, wo Schutz nicht sichtbar sein soll. Zu den Schnittschutz Shirts.
  • Ein Schnittschutzpullover deckt Rumpf und Arme in einem Stück ab und ersetzt im Objektschutz oder im Justizvollzug die klassische Zwischenschicht. Zu den Schnittschutz Pullovern.
  • Die Schnittschutzjacke ziehst Du über, wenn der Schutz erst zur Lage dazukommt – Türsteherdienst, Kontrollen im Freien, Wechselschichten. Zu den Schnittschutz Jacken.

Faustregel aus der Beratung: Wer den Schutz jeden Tag trägt, nimmt das Shirt. Wer ihn situativ braucht, nimmt die Jacke.

Halsschutz und Armschutz: die unterschätzten Zonen

Bei Abwehrbewegungen trifft die Klinge fast immer zuerst Unterarme und Hände. Der Hals ist die zweite Zone, die in keiner Weste steckt und trotzdem exponiert liegt. Ein Halsschutz aus schnitthemmendem Gewebe trägt sich wie ein Schlauchschal und fällt unter dem Kragen nicht auf. Armstulpen und Armlinge schließen die Lücke zwischen Ärmel und Handschuh, gerade beim Durchsuchen von Taschen, Fahrzeugen und Schließfächern. Halsschutz und Armschutz im Überblick.

Die Hand selbst gehört ebenfalls abgedeckt – dafür brauchst Du Schnittschutzhandschuhe mit passender Schnittschutzklasse und genug Fingerfertigkeit für Funkgerät und Handschellen.

Material und Trageklima

Zwei Faserfamilien dominieren. Aramidfasern sind hitzebeständig, sehr schnittfest und reagieren empfindlich auf dauerhafte UV-Strahlung. Hochfeste Polyethylenfasern fühlen sich kühler auf der Haut an, punkten beim Trageklima, vertragen aber keine große Hitze. Beides wird heute mit Elastan und Funktionsgarn verstrickt, damit das Kleidungsstück mitgeht statt zu panzern.

Worauf Du beim Kauf achten solltest:

  • Passform unter der Schutzweste: Ein Schnittschutzshirt, das sich beim Anlegen der Weste aufschiebt, verliert genau dort seine Fläche, wo sie zählt.
  • Schnitthemmendes Gewebe trägt auf. Die gewohnte Größe passt deshalb nicht immer.
  • Weichspüler legt sich auf die Fasern und kostet Schnittfestigkeit – wasch nach Herstellervorgabe.
  • An Nähten und Bündchen öffnet sich die Schutzfläche zuerst. Ein kurzer Blick vor jeder Schicht reicht.
  • Hals, Unterarm und Handrücken bleiben die Zonen, an denen im Ernstfall der Treffer landet.

Rechtliches und Beschaffung

Schnittschutzkleidung ist keine Waffe und frei erhältlich, für Behörden wie für Privatpersonen. Eine Grenze gibt es: Auf öffentlichen Versammlungen untersagt § 17a des Versammlungsgesetzes das Mitführen von Schutzausrüstung, die dazu geeignet ist, Vollstreckungsmaßnahmen abzuwehren. Im Dienst, im Objektschutz und im Betrieb spielt das keine Rolle – bei Demonstrationen schon. Das ist die sachliche Einordnung, keine Rechtsberatung.

Für Dienststellen und Sicherheitsunternehmen wickeln wir Komplettausstattungen und Größenläufe ab. Ruf uns an, bevor Du 30 Shirts in der falschen Größe bestellst – wir haben die Passformen im Kopf.

Warum Du bei OBRAMO kaufst

  • 10 % Behördenrabatt für Angehörige des öffentlichen Dienstes.
  • 15 % Rabatt für Mitglieder der GdP über unsere Kooperation.
  • Eigenes Lager in Salzgitter, Ware geht schnell raus.
  • Telefonische Fachberatung durch das Team von OBRAMO.
  • Erfahrung mit Großbestellungen und der Ausstattung kompletter Dienststellen.
  • 30 Tage Rückgaberecht.
  • Nach ISO 9001 zertifizierte Qualitätsprozesse in Einkauf und Abwicklung.