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Schutzhandschuhe von OBRAMO für Streifendienst, Zugriff und Durchsuchung

Seit über 20 Jahren statten wir Polizei, Justiz, Zoll und Sicherheitsdienste mit Schutzhandschuhen aus, die im Dienst tatsächlich anbleiben – auch wenn das Funkgerät ruft oder die Handschellen sitzen müssen.

Die Hand ist das Werkzeug, mit dem Du im Dienst alles machst – und die Körperstelle, die im Gerangel als Erstes trifft. Schutzhandschuhe müssen deshalb zwei Dinge gleichzeitig können: schützen und trotzdem Tastgefühl lassen. Wir wählen Einsatzhandschuhe nach denselben Kriterien aus, mit denen wir ganze Dienststellen ausstatten: Schutzniveau passend zur Aufgabe, Fingerfertigkeit für Waffe, Funk und Fessel, und eine Passform, die nach vier Stunden noch sitzt. Ein Handschuh, den Du zum Arbeiten ausziehst, hat seinen Zweck verfehlt.

Welcher Handschuh zu welchem Dienst passt

Es gibt keinen Handschuh, der alles kann. Wer das behauptet, verkauft Dir einen Kompromiss als Lösung. Die Auswahl richtet sich nach der Aufgabe, nicht nach dem dicksten Datenblatt.

  • Einsatzhandschuhe sind der Allrounder für Streife und Wache: robuster Handrücken, taktile Fingerkuppen, oft mit Touchfunktion für das Dienstgerät.
  • Bei der Personenkontrolle brauchst Du Durchsuchungshandschuhe – dünn genug, um eine Klinge im Futter zu ertasten, geschützt genug gegen das, was Du nicht siehst.
  • Gegen Klingen und scharfe Kanten greifst Du zu Schnittschutzhandschuhen mit geprüfter Schnittschutzklasse.
  • Im geschlossenen Einsatz und bei Zugriffen decken Zugriffshandschuhe Knöchel und Handrücken mit Hartschalenprotektoren ab.
  • Der klassische Lederhandschuh bleibt erste Wahl, wenn Griffsicherheit und Abriebfestigkeit zählen und der Handschuh zur Uniform passen soll.

EN 388 richtig lesen und die Falle beim Durchstichwert

Auf jedem geprüften Handschuh steht die Norm EN 388 mit einer Ziffernfolge: Abrieb, Schnittfestigkeit, Weiterreißfestigkeit, Durchstich. Dazu kommen ein Buchstabe für die Schnittprüfung nach ISO 13997 und ein optionales P für Schlagschutz. Klingt eindeutig, ist es nicht.

Der wichtigste Fallstrick betrifft den Durchstichwert. Geprüft wird mit einem genormten Dorn von 4,5 Millimetern Durchmesser – das entspricht einem Schraubenzieher, nicht einer Kanüle. Ein Handschuh mit Bestnote beim Durchstich schützt Dich also nicht zwangsläufig vor einer Injektionsnadel im Hosenfutter. Wer im Durchsuchungsdienst arbeitet, achtet auf eine gesonderte Nadelstichprüfung nach ASTM F2878. Nach über 20 Jahren sehen wir diesen Irrtum immer noch in Beschaffungslisten, und er ist der teuerste im ganzen Bereich.

Die Details zu den Schnittstufen 1 bis 5 und A bis F klären wir bei den Schnittschutzhandschuhen.

Tastgefühl, Griff und Winterdienst

Jedes Gramm Material zwischen Haut und Griffstück kostet Kontrolle. Deshalb gilt: so viel Schutz wie nötig, so wenig Aufbau wie möglich. Prüf einen Diensthandschuh immer mit der eigenen Ausrüstung – Waffe ziehen, Magazin wechseln, Handschellen schließen, Funkknopf drücken. Wenn eine dieser Bewegungen hakt, ist der Handschuh falsch, egal was auf dem Etikett steht.

Im Winter kippt die Rechnung. Gefütterte Modelle tragen auf und kosten Präzision, ungefütterte machen bei Dauerposten die Finger steif. Viele Kollegen fahren zweigleisig: ein flacher Handschuh für den Zugriff, ein wärmender für die Absperrung. Das ist keine Doppelanschaffung, sondern getrennte Werkzeuge für getrennte Lagen.

Größe, Pflege und Lebensdauer

  • Handschuhe fallen je nach Schnitt unterschiedlich aus. Miss den Handumfang über den Knöcheln, statt Dich auf die gewohnte Größe zu verlassen.
  • Zu groß ist gefährlicher als zu klein: Überstand an den Fingerkuppen frisst das Tastgefühl komplett.
  • Leder braucht Fett, sonst wird es hart und reißt an den Nähten. Aramidgewebe verträgt keinen Weichspüler.
  • Nach einem Schnitt oder Durchstich gehört der Handschuh aussortiert. Die Schutzwirkung ist an dieser Stelle weg, auch wenn er noch heil aussieht.
  • Bei Größenläufen für ganze Dienststellen liefern wir Musterpaare vorab, damit die Truppe anprobieren kann, bevor 40 Paar bestellt werden.

Rechtliches und Beschaffung

Schutzhandschuhe sind Schutzausrüstung und keine Waffe – Du darfst sie als Behörde wie als Privatperson frei kaufen und tragen. Auch Modelle mit Hartschalenprotektoren am Handrücken dienen dem Schutz der eigenen Hand und sind frei erhältlich. Eine Grenze zieht § 17a des Versammlungsgesetzes: Auf öffentlichen Versammlungen ist Schutzausrüstung untersagt, die geeignet ist, Vollstreckungsmaßnahmen abzuwehren. Im Dienst, im Objektschutz und im Betrieb greift das nicht. Das ist die sachliche Einordnung, keine Rechtsberatung – bei Sondermodellen fragst Du besser einmal zu viel nach als einmal zu wenig.

Für Dienststellen und Sicherheitsunternehmen wickeln wir Großbestellungen samt Größenlauf ab. Ruf an, bevor Du bestellst – wir kennen die Passformen und sagen Dir auch, wenn das günstigere Modell für Deinen Zweck reicht.

Warum Du bei OBRAMO kaufst

  • 10 % Behördenrabatt für Angehörige des öffentlichen Dienstes.
  • 15 % Rabatt für Mitglieder der GdP über unsere Kooperation.
  • Eigenes Lager in Salzgitter, Ware geht schnell raus.
  • Telefonische Fachberatung durch das Team von OBRAMO.
  • Erfahrung mit Großbestellungen und der Ausstattung kompletter Dienststellen.
  • 30 Tage Rückgaberecht.
  • Nach ISO 9001 zertifizierte Qualitätsprozesse in Einkauf und Abwicklung.