Einsatzhandschuhe bei OBRAMO – taktische Handschuhe für Polizei, Justiz, Zoll und Sicherheitsdienste
Seit über 20 Jahren rüsten wir als Fachhändler ganze Dienststellen mit Einsatzhandschuhen aus, die im Zugriff, bei Durchsuchungen und im täglichen Streifendienst halten.
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Ein Einsatzhandschuh muss im Dienst zwei Dinge gleichzeitig leisten: schützen und trotzdem Tastgefühl lassen. Genau daran scheitern viele günstige Modelle. Nach über 20 Jahren im Fachhandel wählen wir taktische Handschuhe nach denselben harten Kriterien aus, mit denen wir komplette Dienststellen ausstatten – Material, Passform, Schutzklasse und Griffsicherheit müssen zum realen Einsatzprofil passen, nicht zum Datenblatt.
Das richtige Material für den Einsatzzweck
Leder gibt Tastgefühl und Abriebfestigkeit, Nylon und Polyester machen den Handschuh leicht und schnelltrocknend, Nomex hält kurzzeitiger Hitze stand. Für den Zugriff zählt Griffsicherheit auch bei Nässe, für die Personenkontrolle das Fingerspitzengefühl am Verschluss. Taktische Handschuhe mit verstärkter Handinnenfläche nehmen Schläge und Kanten auf, ohne dass die Hand die Kontrolle über Ausrüstung oder Dienstwaffe verliert. Wer viel am Funkgerät oder Smartphone arbeitet, greift zu touchscreenfähigen Modellen – das spart im Einsatz das ständige Ausziehen.
Schnittschutz, Knöchelschutz und geprüfte Normen
Bei mechanischer Belastung lohnt der Blick auf die Norm EN 388: Sie stuft Abrieb, Schnitt-, Weiterreiß- und Stichfestigkeit ein und macht Modelle vergleichbar. Seit der Fassung von 2016 zeigt zusätzlich der Buchstabe P am Ende der Kennzeichnung, ob der Handschuh geprüften Stoßschutz an Knöcheln und Handrücken bietet – ein Punkt, der bei gepolsterten Einsatzhandschuhen für den Zugriff direkt relevant wird. Für den Zugriff sind Modelle mit Knöchelschutz sinnvoll, für Durchsuchungen in sozialen Brennpunkten Ausführungen mit Schutz vor Schnitten und Stichen, die vor Klingen und Nadeln schützen, ohne komplett steif zu werden. Für tiefer stich- und schnittgeschützte Ausführungen findest Du passende Modelle in unseren Schnittschutzhandschuhen und im Bereich Stichschutz.
Für welchen Dienst welcher Handschuh?
Wir verkaufen Einstiegsmodelle nicht als leistungsstärkere Ware. Ein leichter, robuster Diensthandschuh reicht für Streife und Objektschutz völlig aus. Kräfte von SEK und Zugriffseinheiten brauchen mehr Aufprallschutz und Grip, dafür lohnt die teurere Variante. SEK Handschuhe und SWAT Handschuhe sind kein Marketingbegriff, sondern eine Frage der Belastung: Wer regelmäßig zugreift, verschleißt einen dünnen Handschuh in Wochen. Für die Justiz und den Ordnungsdienst stehen bei Anfragen aus der Justiz meist Durchsuchung und Tastsicherheit im Vordergrund – hier zählt Schutz vor Nadeln stärker als reine Schlagdämpfung.
Worauf Du bei der Auswahl achten solltest
Die häufigsten Fehlkäufe entstehen bei der Größe: Ein zu großer Handschuh kostet Präzision, ein zu enger schränkt die Durchblutung ein. Achte auf einen verstellbaren Klettverschluss am Handgelenk, eine perforierte oder atmungsaktive Handinnenfläche und – bei Winterdienst – auf Isolierung ohne Verlust der Fingerfertigkeit. Gute taktische Handschuhe lassen sich schnell an- und ausziehen und werden deshalb auch wirklich getragen. Nur ein Handschuh, der im Dienst an der Hand bleibt, schützt auch.
Nach über 20 Jahren wissen wir: Die richtige Auswahl hängt am Einsatzprofil, nicht am Preis. Ruf uns an, wenn Du für Deine Dienststelle die passende Kombination aus Schutz, Größe und Budget suchen willst.
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