Funktionsunterwäsche bei OBRAMO – Baselayer für lange Schichten unter Weste, Koppel und Uniform
Funktionsunterwäsche aus Merinowolle und Kunstfaser, die Schweiß von der Haut wegtransportiert, statt ihn unter der Schutzweste zu speichern.
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Unter einer ballistischen Weste staut sich Wärme, egal wie gut die Trägerplatte belüftet ist. Baumwolle saugt diesen Schweiß auf, hält ihn und kühlt Dich aus, sobald Du stehen bleibst. Genau hier entscheidet die Funktionsunterwäsche darüber, wie Du nach acht oder zwölf Stunden aus dem Dienst gehst. Wir führen Baselayer in zwei Materialrichtungen und wählen sie nach denselben Kriterien aus, nach denen wir Dienststellen komplett einkleiden: Feuchtigkeitstransport, Geruchsverhalten, Nahtführung unter Ausrüstung und Haltbarkeit im Waschgang.
Merinowolle oder Kunstfaser – die eigentliche Entscheidung
Kunstfaser transportiert Feuchtigkeit am schnellsten, trocknet zügig und kostet weniger. Der Nachteil zeigt sich ab der zweiten Schicht: Polyester bindet Geruch, weil sich Bakterien auf der Faseroberfläche halten. Für Wechseldienst mit täglichem Waschgang ist das kein Thema, auf Mehrtagelagen schon.
Merino Unterwäsche geht den anderen Weg. Die Wolle nimmt Feuchtigkeit in die Faser auf, wirkt dabei geruchshemmend und wärmt auch feucht noch. Sie trocknet langsamer und ist mechanisch empfindlicher als Kunstfaser, hält aber Trageperioden aus, bei denen ein Synthetikshirt längst gewechselt gehört. Mischgewebe aus Merino und Polyamid kombinieren beides und sind für den Dienstalltag oft die praktischere Wahl.
Ein Punkt, den man kennen sollte: Kunstfasern schmelzen unter Hitzeeinwirkung und können auf der Haut verkleben. Wolle verkohlt stattdessen. Wer im Dienst mit offenen Flammen oder heißen Oberflächen zu tun hat, fährt mit Merinowolle als hautnaher Schicht sicherer.
Schichtprinzip im Dienst richtig aufbauen
Der Baselayer liegt eng an, sonst funktioniert der Kapillartransport nicht – Luftpolster zwischen Haut und Stoff unterbrechen ihn. Darüber kommt die isolierende Schicht, ganz außen Wetterschutz. Bei Trägern von Schutzwesten fällt die Isolationsschicht in der Praxis oft weg, weil die Weste selbst isoliert; dann ist ein dünner Baselayer mit hohem Feuchtigkeitstransport wichtiger als jede zusätzliche Lage.
Für Innendienst und warme Monate reicht ein kurzärmeliges Funktionsshirt in leichter Grammatur. Langarmmodelle mit Zipkragen sind sinnvoll, wenn Du Temperatur über den Kragen regulieren willst, ohne Ausrüstung abzulegen.
Passform, Nähte und Ausrüstungsdruck
Koppel, Weste und Rucksackgurt erzeugen punktuellen Druck. An diesen Stellen entscheidet die Nahtführung über Scheuerstellen. Achte auf Flachnähte oder nahtfreie Rundstrickware im Schulter- und Hüftbereich sowie auf eine verlängerte Rückenpartie, die beim Bücken nicht aus der Hose rutscht. Bei Funktionsunterwäsche für Herren mit Kompressionsschnitt kommt hinzu: Die Ware fällt eng aus, im Zweifel nimmst Du Deine gewohnte Größe und keine Nummer kleiner.
Farbwahl ist kein Detail. Unter hellen Diensthemden zeichnet sich schwarze Wäsche ab – hautfarbene oder weiße Baselayer bleiben unsichtbar. Unter dunkler Einsatzkleidung spielt es keine Rolle.
Waschen ohne Funktionsverlust
Weichspüler legt einen Film auf die Faser und setzt den Feuchtigkeitstransport außer Kraft – das ist der häufigste Grund, warum Funktionswäsche nach einem halben Jahr nicht mehr funktioniert. Wasche bei 30 bis 40 Grad mit Flüssigwaschmittel, ohne Weichspüler, und trockne an der Luft. Merinowolle gehört nicht in den Trockner, Kunstfaser verträgt ihn schlecht. Ein spezielles Wollwaschmittel verlängert die Standzeit von Merinoware spürbar.
Was wir ins Sortiment nehmen
Wir führen Funktionsunterwäsche in drei Gruppen: leichte Kunstfaserware für warme Schichten und Sportanteile im Dienstplan, Mischgewebe aus Merinowolle und Kunstfaser für den Ganzjahresdienst, sowie wärmere Baselayer für Außendienst in der kalten Jahreszeit. Günstige Einstiegsware ordnen wir dort ein, wo sie hingehört – als Zweitgarnitur und für Ausbildungsabschnitte. Für den täglichen Dienst unter Weste lohnt der Griff eine Stufe höher, weil Nahtqualität und Formstabilität genau dort den Unterschied machen. Securityunterwäsche für private Sicherheitsdienste wählst Du nach denselben Kriterien; die Anforderungen unterscheiden sich hier kaum vom hoheitlichen Dienst.
Weitere Kategorien findest Du in der Übersicht Unterwäsche und Baselayer, dazu Thermounterwäsche für den Winterdienst und Socken als hautnahe Ergänzung im Stiefel.
Häufige Fehler beim Kauf
- Baumwollshirt als Unterschicht getragen – es saugt sich voll und kühlt beim nächsten Halt aus.
- Zu weit gekauft: Ohne Hautkontakt transportiert der Stoff keine Feuchtigkeit ab.
- Nur eine Garnitur im Umlauf, obwohl Baselayer nach jeder Schicht in die Wäsche gehören.
- Weichspüler mitgewaschen und damit die Funktion dauerhaft ausgehebelt.
- Reine Kunstfaser für Mehrtagelagen gewählt, dann kämpft man am zweiten Tag mit dem Geruch.
Warum Kolleginnen und Kollegen bei OBRAMO bestellen
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- Alles liegt im eigenen Lager in Salzgitter, der Versand geht in der Regel taggleich raus.
- Telefonische Fachberatung durch das OBRAMO-Team – auch zur Materialwahl unter Schutzweste.
- Komplettausstattungen ganzer Dienststellen und Großbestellungen wickeln wir seit über 20 Jahren ab, inklusive Größenmuster für Sammelbestellungen.
- Passt etwas nicht, gilt ein Rückgaberecht von 30 Tagen.
- Nach ISO 9001 zertifizierte Qualitätsprozesse in Einkauf und Abwicklung.